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Montag, 23. März 2009

Kissenunterschiede

Mir ist schon eher ein weiterer signifikanter Kulturunterschied ins Auge gefallen, doch jetzt kann ich ihn euch dank der neuen Home-Kollektion im H&M-Onlineshop auch zeigen.
There's another interesting culturual difference, this time in the German and Dutch bedroom. I noticed it earlier, but thanks to the H&M Home Collection i am able to show it.



Das Standardmaß von deutschen Kissenbezügen ist 80x80cm.
Das Standardmaß von niederländischen Kissenbezügen ist 60x70cm.
Das liefert natürlich enorme Probleme:
Wenn ich mir hier Bettbezüge kaufen möchte (bei Hema gibt es z.B. immer sehr hübsche, schlichte), dann sind die Kissenbezüge zu klein. (obwohl das nicht so schlimm ist, mein Kopfkissen ist sowieso schon ziemlich geplättet)
Aber wenn ich mir ein neues Oberbett kaufen möchte (was in Kombination mit einem Bettkauf wohl anstünde)... soll ich mir dann eins in deutschen Maßen kaufen oder eins mit niederländischen? Das kann und muss ich mir wohl später noch überlegen.

Standard size of a German pillowcase is 80x80cm.
Standard size of a Dutch pillowcase is 60x70cm.
That produces big, big problems for me!
If i want to buy bed clothes (the stuff a Hema is quite nice and simple), the pillowcases are gonna be to small (maybe that's not such a big problem, my pillow has become quite thin).
But if i want to buy a new duvet & stuff... should i buy a German or a Dutch one? .. Have to think about that later.





Fotos: H&M/Ikea

Dienstag, 17. März 2009

Tatort Box



Dank Jens' konspirativer Zusammenarbeit ist es mir gelungen, für sagenhafte 10€ eine DVD-Box mit 7 Kölner Tatorten anzuschaffen.
Erhältlich sind auch noch Boxen vom Münchner Tatort und von Schimanski. Schimanski ist deutlich vor meiner Zeit, aber lohnt sich der Münchner Tatort?

Thanks to Jens' insider information i was able to purchase an awesome Cologne Tatort-DVD-Box. It contains 7 movies and i only spent 10€ for that. Amazing!
There's also a Box from Tatort Munich and one from Schimanski. Schimanski is way before my time, but what about Munich - worth it?

unbeliebt


Visit a country, where Germans are even less popular than here. Vienna-Amsterdam from 29€.

Da macht sich noch jemand unbeliebt :D
ich wüsste gerne ob das eine aktuelle Kampagne ist.

I'd like to know if that's a current campaign....

via Smaracuja

Montag, 16. März 2009

Ijmuiden

Mit dem Luftkissen-Schnellboot ("Fast Flight Ferry") kann man von Amsterdam in 30 Minuten zur Küste düsen. Fahrräder werden kostenlos mitgenommen und das ganze kostet hin&zurück 7,50€. Wenn das Wetter schön ist, lohnt sich das echt - auch aufgrund der nicht anwendenen Hotelbunker, die einem in Zandvoort zu Hauf die Sicht versperren. Wir hatten (das war letztes Wochenende) das klassische Amsterdammer Wetter: Morgens Sonnenschein und wenn man endlich draußen ist, ist der Himmel doch verhangen.

Starting in Amsterdam, you take a ride to the coast with a hovecraft. It's not so expensive (7,50€, including a bike). and if the weather is nice, you should try it out once. The beach is a bit better than the one at Zandvoort (no big hotels). (That day (one weekend ago), it was typical Amsterdam weather: Sunny and beautiful in the morning and grey after leaving the house.











Montag, 12. Januar 2009

Holländischer Zopf



So sieht also ein holländischer Zopf aus? Lang sind die Haare schon häufiger.
So this is a dutch braid? They often have long hair, but styled like this?

Montag, 17. November 2008

Sinterklaas kam aus Spanien an...

...und das hatte was vom rheinischen/westfälischen Karneval:
Ein langer Umzug mit leicht verkleideten Zuschauern hinter Hamburger Gittern...
and it was a bit like the carneval you might know from cologne and s.o.:
A long parade with slightly costumed audience behind a fence...





...kostümierte Musikkapellen... ↑ ... costumed marching bands...






...seltsam dekorierte Wagen... ↑ ...weird parade floats...







...lustig verkleidete Menschen (bloß alle in etwa im gleichen Kostüm) ↑
Funny dressed people (but almost everybody is wearing the same costume)


...Süßigkeiten für die Kinder... ↑...sweets for the kids...



und ganz am Schluss komt Sint selbst - auf einem Schimmel ↑
and finally, at the very end, sint is coming on the white horse

Donnerstag, 13. November 2008

Noch ein Geburtstag gestern



Emilie Bowman / Frau Antje.
ist gestern 65 geworden. :)

Hier gibt es noch einen Podcast von WDR 2 zum Thema: klick

Montag, 20. Oktober 2008

Charlotte Roche - zweiter Teil


Hohler deutscher Bestseller "Es ist ziemlich erschöpfend, über Sex-Zeug zu reden". ↑
Empty German Bestseller: It's quite exhausting to talk about that sex-stuff.

Über gebrauchte Tampons und altes Sperma. ↑
Over used tampons and old sperm

Wie denkt sie sich all die Liederlichkeiten aus? ↑
How does she think all these dirty stories?
noch ein später Nachtrag über den Hype der Feuchtgebiete in NL.

Fotos: Dank an Evelyn :)

Donnerstag, 16. Oktober 2008

A in A

Von Sonntag bis gestern die liebe Annalen aus Hannover zu Gast. Eigentlich auf Bewerbungstour. Sie hat eine Stelle bei einem großen Landschaftsarchitektur bekommen. D.h. sie zieht nach Amsterdam. Zimmer für sie oder Wohnungsangebote für uns beide nehme ich sehr gerne an.
Wir haben dann auch noch den Westerpark besucht, weil der super ist und so gut zum Thema passte.




Da hat sie gerade die Zusage ↑ Just got the job.









From sunday till yesterday, Annalen, a friend from Hannover, visited me and some landscape architecture offices. And - tadaa - she got a job in Hilversum. Anybody got a room or flat for her or us in Amsterdam? We enjoyed the summerish weather and walked to the Westerpark.

Freitag, 10. Oktober 2008

Dienstag, 7. Oktober 2008

Kreditkrise allerorten



Heute in der Volkskrant (Danke Max, fürs Abonnieren) eine sehr kluge Darstellung der Verknüpfung von Kredit- zu Wirtschaftskrise. Ich hab es für euch ein bisschen übersetzt. Typografisch wars vorher auch nicht so richtig hübsch. Aber anschaulich.

Verantwortlich für die Grafik ist Remy Jon Ming verantwortlich. Seine Website ist gerade offline, aber er hat glücklicherweise auch einen Blog (niederländisch).

Today, I found a smart illustration of the connection between credit crisis en economic crisis. Translated it to german (no help for you english readers).
It's made by Remy Jon Ming. His Website is currently offline, but he writes a (dutch) blog as well.


via Volkskrant.

Dienstag, 26. August 2008

Lowlands-Nachbericht.


Das Lowlandsgelände liegt hinter einer Autostraße. Und um diese überqueren zu können, wird jedes Jahr eine Brücke ↑ hinüber gebaut. Die Parkplätze und einige der Campingplätze sind auf der Seite, das Festivalgelände und die guten Campingplätze und alles Geschehen findet auf der anderen Seite statt. Deshalb habe ich die Brücke auch nur zweimal zu Gesicht bekommen: Bei An- und Abreise.


Eingang zum Festivalterrain ↑

Zur Orientierung: Hier steht das Lima-Zelt. ↑

Das Geländer ist L-förmig und durch eine kleine Passage verbunden, nachts gibt es hübsche Leuchtwürfel ↑

noch mehr Deko ↑

Verpflegung ist ausgezeichnet, es gibt alles, was man sich vorstellen kann - und schicke Servietten ↑

Nienke war montags mit ihrer "Verkleidung" noch in der Zeitung und wurde als 20-jährige bezeichnet

Zur Musik:
Freitag:
Off the Record (BE) im Lima: Sehr fein, sehr a capella
Hot Chip (UK) im Bravo: Die Akustik und Motivation schien mir im Paradiso besser/größer zu sein, trotzdem gut.
The TingTings (UK) in India: Sehr populär, sprich: Wir sind nachdem wir erst ein Stückchen Hot Chip genießen wollten, nicht mehr reingekommen. Stattdessen draußen auf der Wiese gehockt und gelauscht. Klang gut!
Santogold (USA) im India: Mit Verspätung gestartet, dafür aber eine persönliche Zugabe, die beste Nummer live. Grandios!
Róisín Murphy (UK) im Bravo: Volles Haus, sehr schicke Frau, auch von Abstand nett anzuhören.

Samstag:

White Lies (UK) im Charlie: *gähn
N.E.R.D (USA) im Alpha: Sehr unterhaltsam, volles Zelt und Pharell Williams trägt ein Spongebob-Shirt.
Tunng (UK) im Lima: Sängerin ist ein Püppchen, die Jungs sind Hippies. Ich hatte mir die ein bisschen anders vorgestellt, aber Bullets live ist wunderbar.
The Rascals (UK) im Charlie: Frisch, rhythmisch stark, spannend.
Franz Ferdinand (GB) im Alpha: Nett anzuschauen, mithüpfen, aber einen leicht matten Eindruck haben sie gemacht.
Balkan Beats-Party im Lima: Naja. lustig.
Modeselektor (BLN) im Bravo: vette shit!

Sonntag:
Pivot (AUS) im X-Ray: Heftig, röhrig, muss ich nicht zum einschlafen haben, aber doch ganz nett.
Get Well Soon (DE) im Charlie: Schööön. Gar nicht lahm, wie man vermuten könnte. Auch live ein Ohrenschmaus.
MGMT (USA) im India: Enttäuschend. auf CD einfach besser.
und dann hat auch der Regen angefangen.



Ting Tings


Santogold


Alpha-Tent

N.E.R.D




Tunng


Get Well Soon


MGMT


Regenguss

Noch ein, zwei Worte zum Schluss:
Ich habe noch nie ein so gut organisiertes und gleichzeitig sympathisches Festival erlebt (naja, als Superexpertin würde ich mich auch nicht bezeichnen, aber doch). Es gibt jederzeit saubere Toiletten mit Toilettenpapier. Die Duschmöglichkeiten sind gut (wenn auch zur falschen Uhrzeit mit Warteschlagen verbunden). Die Verpflegung großartig, was man sich kulinarisch vorstellen kann, das war auch zu kaufen. Vom frisch gepressten Fruchtsaft über Fairtrade-Suppen bis hin zu Holzofen-Pizza. Das Bier ist natürlich auch immer kalt (kann man für 2,30 auch erwarten). Ein Wehrmutstropfen ist das Münzen-System, bei dem eine Münze 2,30€ wert ist, man sich das aber natürlich nicht immer bewusst macht. Aber aufs Geld achten darf man bei einem Festivalbesuch sowieso nicht.
Das Musik- und Kulturangebot ist so vielfältig, dass man automatisch nicht alles sehen kann. Sachen finden gleichzeitig statt und der Weg vom Alpha/Charlie zu India/Bravo/Lima ist ganz genau ein bisschen zu lang. Deshalb hab ich beispielsweise Digitalism nicht sehen können. Aber es gibt schlimmeres. Franz Ferdinand war auch gut. Ansonsten gibt es auch Theater- und Kinovorstellungen, eine schöne Abwechslung.
Und am Eingang einen kleinen Campingshop vom Hema für alle, die noch eine Luftmatratze, ein Zelt oder eine Taschenlampe vergessen haben. Überall auf dem Gelände kann man die Münzen mit EC-Karte pinnen und im Camping-Bereich gibt es auch einen Geldautomaten für Bargeld.

Rundum-Service also. Nächstes Jahr wieder, sage ich!
Oh, und Glück mit dem Wetter hatten wir sowieso (das macht es natürlich noch besser!)